Bad Münster am Stein und Bad Kreuznach/Ebernburg und Rheingrafenstein

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Im Jahre 1338 errichteten Raugraf Ruprecht und Graf Johann von Sponheim-Kreuznach die Burg. 1448 gelangte die gesamte Herrschaft Ebernburg in den Pfand-, später Lehnsbesitz der Sickinger, die sie erst 1750 und 1771 wieder an Kurpfalz abtraten. Unter Schweickhardt von Sickingen und seinem Sohn Franz von Sickingen erfolgten 1482 ein Ausbau und die Bewaffnung mit Artillerie. Im Jahr 1523 wurde die Burg als Folge der Trierer Fehde verbrannt, 1542 wieder aufgebaut, Sie erhielt durch den Humanisten Ulrich von Hutten, einem Freund Franz von Sickingens, in einer Streitschrift zur Bannbulle Exsurge Domine des Papstes Leo X. gegen den Reformator Martin Luther den Beinamen "Herberge der Gerechtigkeit"[1]. Dies bezog sich indirekt darauf, dass Franz von Sickingen Luther, der auf dem Weg zum Reichstag zu Worms (1521) war, auf der Ebernburg Asyl angeboten hatte. Luther nahm jedoch das Angebot nicht an, sondern floh, vom Wormser Reichstag am 16. Mai 1521 für vogelfrei erklärt, unter dem Decknamen Junker Jörg auf die Wartburg. Für Schülergruppen ist vielleicht der Rheingrafenstein, eine 136 m hohe Porphyr-Felsformation an der Nahe gegenüber von Bad Münster am Stein-Ebernburg noch interessanter, da man die Ruine der im 11. Jahrhundert errichteten und 1688 zerstörten Burg Rheingrafenstein, das Wahrzeichen der Stadt Bad Münster interaktiver „erobern“ muss. Aus Bad Münster am Stein kommend erreicht man den Rheingrafenstein über einen Fußweg, nachdem man mittels einer handgezogenen Personenfähre über die Nahe gesetzt ist. (Quelle: wikipedia)

 

  • Tipp Sehenswürdigkeiten: Salinen in Bad Kreuznach
  • Nächstes Ziel: Mainz, 56km
  • Zwischenstation: Bingen am Rhein
  • Alternativen zum Rad: Zug
  • Geschichtlicher Bezug: Luther-Zeit