BEROUN – PRAG

BEROUN ist die Königsstadt in Mittelböhmen und befindet sich etwa 30 km südwestlich von Prag zwischen den Städten Prag und Pilsen. Die alte Handelsroute wurde durch die Autobahn D5 ersetzt. Der wichtige Bahntransport verbindet die Stadt mit der Hauptstadt und mit den Städten Pilsen und Rakovník. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Berounka und Litavka. Der älteste Teil ist die Gemeinde Brod, die am linken Ufer des Flusses liegt. Am rechten Ufer befindet sich die Stadt, die im Mittelalter von den Deutschen besiedelt wurde. Seit dem 18. Jahrhundert wurde in der Nähe Eisenerz gefördert. Zu der wichtigen Industrie hat auch die Nahrungsmittelindustrie gehört. Die Stadt befindet sich im Herzen des Böhmischen Karstes und im Naturpark Křivoklát. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten in der Stadt gehören das Rathaus, Stadttore und Stadtmauer, der Husplatz, das Haus von Jenštejn, die St. Jakob Kirche,das Museum des Böhmischen Karstes und die Kapelle der Jungfrau Maria

Länge: 43 km

Routenverlauf: Beroun – Karlštejn – Hlásná Třebaň – Řevnice – Dobřichovice – Černošice – Prag

Radweg:

Beroun – Karlštejn: „Auf den Spuren böhmischer Könige“

Karlštejn – Hlásná Třebaň: Straße Nr. 116 Karlsteiner (Karlštejnská)

Hlásná Třebaň – Praha: Radweg Nr. 3

für alle Typen von Fahrrädern

KARLŠTEJN ist die bedeutendste böhmische mittelalterliche gotische Burg, liegt auf einem Kalksteinfels über der Gemeinde Karlstein. Sie liegt mitten des Naturschutzgebietes Český kras. Im Jahre 1348 hat Erzbischof Ernst von Pardubitz den Grundstein gelegt, 1348-1357 wurde sie vom König und römischen Kaiser Karl IV. als Schatzkammer der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches und der Reliquiensammlung erbaut. Derzeitig ist die Burg ein bedeutendes Kulturdenkmal. Zur Burg gehören folgende Teile: der Brunnenturm, das Gebäude des Burggrafs, der Uhrturm, der Kaiserpalast, der Marienturm und der große Turm. Die einzelnen Teile der Burg befinden sich auf verschiedenen Höhen, um die Bedeutung zu verdeutlichen. Am höchsten ist der große Turm gelegen. Mehr als hundert gotische Gemälde in der Kapelle des Heiligen Kreuzes im Großen Turm stammen vom Meister Theodorik.

Unterkunft: ein romantisches Hotel Mühle Karlštejn, www.hotelmlynkarlstejn.cz

PRAG wurde zum ersten Mal schriftlich im Jahre 965 erwähnt. Die Stadt entwickelte sich vor allem unter der Herrschaft von Přemysliden. Unter dem Přemyslidischen Fürsten Bořivoj im 9. Jahrhundert wurde das Fundament der Prager Burg – Sitz der böhmischen Fürsten und Könige und auch der römisch-deutschen Kaiser – gelegt. Unter Karel IV. (1346 – 1378) wurde Prag zur kaiserlichen Residenz. Zu dieser Zeit begegnen sich die Geschichte Prags mit der Geschichte der ältesten deutschen Stadt Trier, der Anfang unserer Radwanderung, Erzbischofssitz, deren Status vom Kaiser Karel IV. im Jahre 1364 bestätigt wurde. Der Bau der Prager Neustadt, der Bau der steinernen, heutigen Karlsbrücke und auch Gründung der Karlsuniversität haben Prag einen Aufschwung gebracht. Heute ist sie die Hauptstadt der Tschechischen Republik, Sitz des Präsidenten und der Staatsbehörden und Staatsinstitutionen. Das historische Zentrum mit Prager Burg, der größte Burgkomplex der Welt, steht seit 1992 unter dem UNESCO – Schutz.

Zum einzigartigen städtebaulichen Komplex gehören die Prager Burg und Hradschin, die Kleinseite, die Karlsbrücke, die Altstadt mit Josefov (ein erhaltener Teil der ursprünglichen Judenstadt), Neustadt und Vyšehrad. Diese Linie erinnert an den ursprünglichen Königsweg. St.-Veits-Dom, Sitzkirche des Prager Erzbischofs, bildet die Dominante auf der Prager Burg. St.-Nikolaus-Kirche auf dem Kleinseiter Ring stellt den Höhepunkt der Barockkunst in Prag dar. Die kubistische Architektur in Prag zählt zu der einzigartigen Architektur der Welt – nur in Prag hat sich der Kubismus nicht nur in der Malerei sondern auch in der Architektur entwickelt.