Nürnberg

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Im Mittelalter war diese Stadt sehr bekannt, Nürnberg wurde als temporäre Residenz von römisch– deutschen Kaisern genutzt. Auch   Kaiser Karl IV. hat diese Stadt oft besucht. Während seines Lebens wurden in der Stadt wichtige Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Frauenkirche gebaut. Karl IV. hat im Jahr 1356 auf dem Reichstag 23 Artikel seiner Goldenen Bulle verkündet. Im Jahr 1361 ist hier sein Sohn Vaclav IV. geboren. Die Mutter von Vaclav IV. wurde  Anna Svídnická. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Nürnberg von den Nationalsozialisten  als „Stadt der Reichsparteitage“ zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die Nürnberger Gesetze wurden am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg einstimmig beschlossen. Mit ihnen stellten die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie auf eine juristische Grundlage. In dem Viertel Luitpoldhain südöstlich von Nürnberg wurde ein großer Komplex für Nationalsozialisten gebaut.

In Nürnberg finden alljährlich Weihnachtsmärkte statt. Adventsmärkte auf dem Platz Hauptmarkt wurden in dem16. Jahrhundert gegründet. Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten in der Stadt gehören die Kaiserburg, die Kaiserkapelle, Germanisches Nationalmuseum, das Spiegelmuseum und Stadtmauern im Zentrum der Stadt. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten  gehören das Albrecht–Dürer-Haus, das Haus des Nürnberger Malers, das vor allem über Dürers Leben informiert. Die Sebalduskirche ist die alte romanische Hauptkirche in der Stadt

http://cs.wikipedia.org/wiki/Norimberk

http://nemecko.tripzone.cz/norimberk

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Die erfolgreiche Sonderausstellung "Kaiser-Reich-Stadt. Die Kaiserburg Nürnberg" ging am 1. Dezember 2013 in eine Dauerausstellung über. Neues Glanzstück der Ausstellung ist ein extra angefertigtes Modell der Aachener Pfalzkapelle im Kaisersaal. Die Pfalzkapelle war der Krönungsort der römischen-deutschen Könige vor ihrem Hoftag in Nürnberg. An einer neuen interaktiven Medienstation zur Goldenen Bulle können Besucher das Dokument virtuell durchblättern. Die beiden Exemplare der Goldenen Bulle sind als Faksimile zu sehen. Im Kaisersaal wird zudem ein Türzieher vom Lübecker Rathaus durch einen Gipsabdruck des Originals ersetzt. Ein Faksimile des Großen Freiheitsbriefs von 1219, der Nürnbergs Beginn als Reichsstadt definiert, mit Nachbildung des Wachssiegels ist im Eckzimmer zu sehen. Große Verbesserungen gibt es nochmals für das internationale Publikum: Der Audio-Guide wird in sechs Sprachen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch und russisch) zur Verfügung stehen und der gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege erarbeitete Bauphasen-Film wird auch auf Englisch zu sehen sein. Fast alle anderen Ausstellungsstücke der bisherigen Sonderausstellung verbleiben auf der Burg. Darunter befinden sich auch alle Installationen der Sonderausstellung, z. B. der mechanische Kaisereinzug im Rittersaal, die Statue Karls IV. mit sieben Kurfürsten im Kaisersaal oder die Skulpturen heilig gesprochener Kaiser in der Doppelkapelle. Auch weitere elementare Exponate wie der Merkel`sche Tafelaufsatz mit der Personifikation der Mutter Erde verbleiben dauerhaft auf der 1.500 m² großen Ausstellungsfläche. Dieser folgt einem Vorbild, das Wenzel Jamnitzer im Jahr 1549 für den erwarteten Besuch Kaiser Karls V. in Nürnberg schuf.  Auch eines der bedeutendsten Originale, das älteste Stadtmodell Nürnbergs bleibt als Dauerleihgabe auf der Burg. Es zeigt den in den Jahren um 1540 erfolgten Bastionenbau um die Nürnberger Burg während der Baumaßnahme.

 

  • Tipp Sehenswürdigkeiten: Kaiserburg, Germanisches Nationalmuseum
  • Nächstes Ziel: Regensburg, 133 km

 

Radwege:

  • Fünf Flüsse- Radweg bis Unterölsbach (40km
  • Schweppermann- Radweg bis Kastl (27km)
  • Lauterach- Radweg bis Schmidmühlen (24km)
  • Fünf Flüsse- Radweg bis Kallmünz (15km)
  • Naabtal- Radweg bis Regensburg (27km)
  • Geschichtlicher Bezug: Karl IV; NS-Zeit